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Städtische Gemeinschaften dazu inspirieren, naturbasierte Lösungen anzunehmen und ihre nachhaltige Zukunft zu gestalten

Gemüsegarten auf dem Dach
Lokale Gemeinschaften werden von spürbaren Verbesserungen in ihrem städtischen Umfeld durch die Umsetzung von NbS im kleinen Maßstab profitieren, was zu einer erhöhten Biodiversität, gesteigertem Wohlbefinden und größerer Klimaresilienz führt.

Unsere Geschichte

Städtische Gebiete sind zunehmend durch den Klimawandel und den Verlust der Artenvielfalt bedroht und stehen vor Herausforderungen wie Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und dem Rückgang von Ökosystemleistungen. Angesichts riesiger versiegelter Flächen und begrenzter ökologischer Vielfalt benötigen Städte wirksame Anpassungsstrategien, um ihre Resilienz zu stärken. Naturbasierte Lösungen (NBS) bieten kosteneffiziente Maßnahmen, die diese Herausforderungen angehen und gleichzeitig die städtische Biodiversität verbessern. Kommunen verfügen jedoch oft nicht über die notwendigen Ressourcen und das Fachwissen, um NBS umzusetzen und die lokale Bevölkerung effektiv einzubinden. Obwohl die EU NBS priorisiert hat, ist eine breitere Bürgerbeteiligung erforderlich, um die Umsetzung zu beschleunigen und lokal angepasste Lösungen zu gewährleisten.

Das Erasmus+-Projekt „Gemeinschaftsbasierte Klimaanpassung und Biodiversität durch naturbasierte Lösungen im kleinen Maßstab“ (Co-ADAPT) befähigt städtische Gemeinschaften, sich aktiv an der Klimaanpassung und der Förderung der Biodiversität durch naturbasierte Lösungen im kleinen Maßstab zu beteiligen. Durch Sensibilisierung, praxisorientierte Schulungen und die Förderung der Beteiligung ermöglicht das Projekt Bürgerinnen und Bürgern sowie der Zivilgesellschaft die gemeinsame Gestaltung nachhaltiger Stadträume. Diese gemeinschaftlich getragenen Initiativen dienen als übertragbare Modelle für europäische Städte. Das Projekt umfasst die Analyse von Interessengruppen, Bedarfsermittlungen und Wissensaustausch, um Relevanz und Wirkung zu gewährleisten. Die Teilnehmenden nehmen an Führungen zu naturbasierten Lösungen, praktischen Workshops und gemeinsamen Aktivitäten wie Ausstellungen und Empfehlungen für die Kommunen teil. Anleitungen zum Selbermachen, Videos, ein internationales Webinar und eine eigene Website erweitern die Reichweite des Projekts über dessen Laufzeit hinaus.

Durch die Kombination von Bildung, der Teilnahme an Reallaboren und politischen Empfehlungen stärkt Co-ADAPT die gemeinschaftsbasierte Anpassung an den Klimawandel. Workshops und Exkursionen vermitteln Bürgerinnen und Bürgern praktische Fähigkeiten, während öffentliche Ausstellungen und Aktionspläne die langfristige Beteiligung fördern.

Unsere Mission

Das Projekt „Gemeindebasierte Klimaanpassung und Biodiversität durch naturbasierte Kleinlösungen“ (Co-ADAPT) befähigt städtische Gemeinschaften, sich aktiv an der Klimaanpassung und der Verbesserung der Biodiversität durch naturbasierte Kleinlösungen zu beteiligen.

Gemeinschaftsgartenaktivität

Unsere Partner

Die UfU ist ein unabhängiges Umweltforschungsinstitut mit Sitz in Berlin und langjähriger Expertise in den Bereichen Klimaanpassung, naturbasierte Lösungen, Umweltpolitik und Bürgerbeteiligung.

DKM ist eine führende zivilgesellschaftliche Organisation in Ankara, die sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt, Ökosystemleistungen und ein nachhaltiges Management natürlicher Ressourcen einsetzt.

IEC ist ein Umweltberatungsunternehmen und eine gemeinnützige Organisation, die sich auf Nachhaltigkeit, Umwelterziehung und politische Unterstützung spezialisiert hat.

People and Water ist eine Organisation, die sich auf Wassermanagement, Klimaresilienz und partizipative Regierungsführung konzentriert.

Wichtigste Prioritäten

Dieses Projekt wird im Rahmen des Erasmus+ Programms für Erwachsenenbildung durchgeführt. Es konzentriert sich auf lebenslanges Lernen und den Kompetenzaufbau von Erwachsenen mit dem Ziel, deren Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen in Bezug auf naturbasierte Lösungen, Nachhaltigkeit und Resilienz zu stärken. In diesem Rahmen unterstützt das Projekt erwachsene Lernende, Lehrende und Praktiker durch Lernangebote, praktische Werkzeuge und partizipative Aktivitäten, die das Umweltbewusstsein, das bürgerschaftliche Engagement und die aktive Bürgerschaft fördern.

Als Erasmus+-Projekt im Bereich Erwachsenenbildung legt es besonderen Wert auf inklusive, non-formale und informelle Lernansätze, Peer-Learning und den Austausch bewährter Verfahren zwischen Organisationen und Gemeinschaften in ganz Europa. Das Projekt trägt außerdem zu zentralen Erasmus+-Prioritäten wie der Energiewende, sozialer Inklusion und aktiver gesellschaftlicher Teilhabe bei und befähigt Erwachsene, aktiv zur Gestaltung nachhaltigerer und resilienterer Gemeinschaften beizutragen.

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